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Show Pony by still hungry & Bryony Kimmings Kimmings, Fot: © Pan Ray
Klippenspringen
Residenz national | |
Residenz:
8. 2026
Mein Körper ist ein Archiv. Ich fange gerade erst an, ihn zu entziffern.
Ein Körper vergisst nichts. In ihrer Recherche „Poolreinigung“ kehrt die zeitgenössische Artistin Romy Seibt (still hungry) an den Ort ihrer Kindheit zurück: in die Schwimmhallen der DDR. Als ehemalige Meisterin im Turmspringen wurde ihr Körper früh zur funktionierenden Maschine gedrillt und von der Stasi als „Sicherungsvorgang“ überwacht. In einer intensiven 14-tägigen Residenz untersucht Romy Seibt gemeinsam mit einem interdisziplinären Team aus Choreografie, Schauspiel, Dramaturgie und Film das Körpergedächtnis einer Diktatur. Basierend auf neu erschlossenen Stasi-Akten und Tagebüchern forschen die beteiligten Künstler:innen an der Schnittstelle von Neuem Zirkus, Theater, Text und Dokumentarfilm.
Ziel ist es, die Einschreibungen von Drill und Überwachung sichtbar zu machen und physisch zu überschreiben. Eine Recherche über einen Körper, dem Leichtigkeit im Sprung beigebracht wurde — und dem sie dabei abhandenkam.
Über die Einschreibungen des Drills und die Last dieses Erbes.
Künstlerisches Team:
Geordie Brookmann
Cristiana Casadio
Rachel Hameleers
Nicole Ratjen
Katarina Schröter




How to island, Foto: © Bernadette Fink
Foto: © Daniel Porsdorf
RAVEN, © Gianluca Quaranta
Foto: © Andy Phillipsen
Romy Seibt ist Autorin, Performerin und zeitgenössische Zirkuskünstlerin mit über 25 Jahren Berufserfahrung in den freien darstellenden Künsten. Sie ist staatlich anerkannte Artistin (Die Etage, Berlin) und Mitbegründerin des Kollektivs still hungry. Ihre Arbeit wurde mehrfach gefördert, u. a. durch den Fonds Darstellende Künste und die Kulturstiftung des Bundes; 2019 erhielt sie den Scotsman Fringe First Award, 2002 den Prix du Cirque. Als ehemalige Meisterin im Turmspringen (SC Einheit Dresden, KJS Dresden) kehrt sie mit ihrer aktuellen Recherche „Poolreinigung" an den Ort ihrer Kindheit zurück: in die Schwimmhallen der DDR. Sie ist seit 2025 Mitglied des Doping-Opfer-Hilfe e.V. (DOH).
Förderprogramm | |
Residenzförderung Fonds Darstellende Künste
Synergien schaffen und Partnerschaften stiften: Mit der Ermöglichung von Residenzen an im gesamten Bundesgebiet verorteten Produktionshäusern und Festivals der Freien Darstellenden Künste intensiviert der Fonds die Zusammenarbeit von Künstler*innen und künstlerischen Zusammenschlüssen mit freien Produktionsorten und Festivals der verschiedenen Sparten und Genres. Im Mittelpunkt stehen das künstlerische Experiment und die ergebnisoffene künstlerische Recherche bzw. die praktische Untersuchung von Konzepten.
Förderer | |
Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. |


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Unterstützen Sie den Betrieb der villa\wigman und die Sanierung des historischen Denkmals. Auf Anfrage stellen wir Ihnen gerne eine Spendenquittung aus. Wir danken Ihnen herzlich! |
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DE52 4306 0967 1191 7607 00 GENODEM1GLS (GLS-Bank) |
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Raumanfrage | Standort | Ansprechpartner:innen |
Geschäftsführung Josefine Wosahlo
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Programmleitung Katja Erfurth
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Programmleitung Julia Amme
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Öffentlichkeitsarbeit Frieda Pirnbaum
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Technik Heinrich Häußler
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